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Gründerzwinger der Romaner Antikdogge

"vom römischen Reich"

   

Italienreise 2019

 

Simon und ich haben uns entschieden in den Sommerferien einen Trip durch Italien zu machen. Am Samstag den 13.07.2019 starteten wir unsere Italienreise gegen 7 Uhr. Es ging 1100 km durch Deutschland, die Schweiz bis nach Florenz zu unserer ersten Station. Gegen 20 Uhr waren wir am Hotel und gingen erstmal lecker essen. Am nächsten Tag sahen wir uns Florenz an. Florenz ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Hier ein paar Impressionen von Florenz:

Der Duomo Santa Maria

 

Das Porcellino (Glücksschwein)

Auf dem Ponte Vecchio

In Florenz habe ich tatsächlich eine alte Cane Corso Statue gefunden :-)!

Am 14.07. fuhren wir dann Mittags zu unserer 2. Station nach Rom. Nach gut 3 h waren wir in unserer Unterkunft. Kurz davor ging in unserem Auto auf einmal die Vorglühlampe an und blinkte und das Gaspedal funktionierte nicht einwandfrei. Das war erstmal ein Schock. Ich hielt zwischendurch mal an und danach war wieder alles in Ordnung. Abends fuhren wir nach Rom in das schöne Viertel Travestere und aßen genüsslich eine Pizza. Am nächsten Morgen wollten wir Rom besichtigen, aber am Abend bei der Rückfahrt in die Unterkunft ging die Lampe wieder an und das selbe Spiel von vorne los. Unsere Vermieterin Carla war super lieb und fuhr mit mir zu 2 Werkstätten, die aber den Fehler nicht finden konnten, da die Lampe gerade dann nicht brannte. Die letzte Werkstatt sagte aber, dass sie den Fehler zurück gesetzt hätten.

Also machten wir uns dann Nachmittags auf den Weg nach Rom zum Sightseeing. Auch Rom hat immens viele Sehenswürdigkeiten, wovon auch viele sehr zentral liegen, sodass sie gut zu Fuß erreichbar waren. Und hier nun unsere Impressionen von Rom:

Abends fuhren wir dann wieder in die Unterkunft und das Auto hatte keine Ausfall Erscheinungen. Wir besuchten dann dort um die Ecke noch eine Trattoria und aßen eine leckere Pizza. Nach einem wunderbaren Frühstück am nächsten morgen, machten wir uns zuversichtlich auf den Weg zu unserer 3. Station in Campofilone an der Adriaküste. Fast 3 h Fahrt lagen vor uns und auf halber Strecke in den Bergen ging die Lampe im Auto wieder an. Nette Männer an einer Raststätte nannten uns eine 10 km entfernt gelegene Werkstatt und wir hatten das Glück, dass bei der dortigen Ankunft die Lampe brannte und der Fehler endlich festgestellt werden konnte. Es war das Abgasrückführungsventil, was kaputt war. Da die Werkstatt leider nicht für VW zuständig war, mussten wir nach Avezzano fahren, was noch 30 km entfernt war. Aber auch das hatten wir geschafft und unser Wagen musste für 2-3 Tage dort bleiben. Der Mann von der Werkstatt war uns behilflich einen Mietwagen zu finden und fuhr uns auch später dort hin, um den Wagen entgegen zu nehmen. Da war allerdings erst gegen 17 Uhr 30 möglich, sodass wir uns noch die Zeit vertreiben mussten. Zum Glück war gegenüber der Werkstatt ein hervorragendes Steakhaus, die sehr leckere Burger machten. Wir stärkten uns erstmal und schauten uns Avezzano an, ehe wir dann endlich unseren Mietwagen bekamen.

Wir sind dann gegen 20 Uhr an unserer 3. Station in Ponte Nina angekommen. Das Hotel lag direkt am Strand und entschädigte für die Strapazen des Tages :-)! Wir machten erstmal einen kleinen Strandspaziergang und aßen dann draußen auf der Terrasse wunderbar gegrillten und frittierten Fisch bei einem super leckeren Peroni ;-)! Eigentlich wollten wir am späten Nachmittag die Cane Corso Zucht von Maurizio Marziali besuchen, aber das hatten wir zwischendurch auf den nächsten Vormittag verschoben. Hier Impressionen von Ponte Nina an der Adriaküste:

Der Mond ist aufgegangen

Sehr leckeres italienisches Bier!

Lecker Fisch! :-)

Die Sonne geht auf :-)

Am nächsten Tag waren wir um 10 Uhr mit Maurizio verabredet. Er wohnt ca. 30 km vom Strand in der bergigen Region. Seine Frau Tabia und er hießen uns im Schatten seines Hauses bei einem Erfrischungsgetränk willkommen. Nach einer fachlichen Plauderei zeigte uns Maurizo einige seiner Cani Corso. Ich kannte ja schon einige von Facebook von Fotos, aber sie live zu sehen, ist dann doch was anderes. Ich kann nur sagen, die beiden haben eine tolle Zucht, die sie mit viel Herz betreiben! Die Hunde sind schön molossoid, haben ein tolles Wesen und sind ursprünglich. Sie haben mir alle sehr gut gefallen. :-) Hier ein paar Impressionen:

In dieser schönen Umgebung ist die Cane Corso Zucht di Casa Marziali zuhause

Es war ein sehr schöner Vormittag bei sehr lieben Menschen! :-) Ich habe mich sehr gefreut Tabia und Maurizio kennen zu lernen und wir werden bestimmt nochmal wiederkommen und einen Welpen mit nehmen!

Gegen Mittag fuhren wir dann zu unserer 4. Station nach Manfredonia. Nach gut 3 h waren wir in unserer Unterkunft am Meer angekommen. Gegen 17 Uhr hatten wir einen Termin bei Signor Bocci, einem alt eingesessenen Cane Corso Züchter. Signor Michele Bocci ist einer der frühen Pioniere der Cane Corso Zucht in Italien. Er hat einen Bauernhof mit Hühnern, Ziegen, Schafen, Kühen, etc. und ein paar Kleinhunde, sowie Deutsch Kurzhaar und Deutsch Drahthaar und natürlich Cane Corso. Er zeigte uns die Eltern des derzeitigen Wurfes, Elsa und Compagno V, Barone, Rambo und zwei Nachzuchthündinnen, und natürlich auch die Welpen. Ich hatte ein Auge auf einen schokobraungestromten Rüden geworfen, von dem ich Fotos auf Facebook gesehen hatte. Compagno hat mir sehr gut gefallen. ;-) Hier ein paar Impressionen:

Die Hunde von Signor Bocci sind im Gegensatz zur Zucht von Maurizio Marziali von sportlicherer Statur. Das Wesen hat mir sehr gut gefallen. Auch die Welpen waren recht aufgeschlossen und unternehmungslustig.

Wir fuhren danach erstmal wieder in die Unterkunft und relaxten eine Runde. :-) Dann trieb uns der Hunger in die Stadt. Es war richtig viel Leben in der Stadt und wir bekamen noch einen guten Platz an der Piazza vor dem Castello. Dort gab es eine hervorragende Pizza! ;-) Bis in die Nacht herrschte dort an einem Wochentag großer Trubel und gegen 23 Uhr gab es auch noch ein Feuerwerk.

Die Frühstücksterrasse mit herrlichem Ausblick aufs Meer und über die Dächer der Stadt :-)

Nach dem Frühstück ging es dann weiter zu unserer 5. Station in die Nähe von Neapel an die Mittelmeerküste zur Zucht von Gianpietro und Francesco, die eine Züchtergemeinschaft haben und unter dem Zwingernamen "della Leggenda del Vesuvio" züchten. Gianpietro wohnt in den Bergen bei Salerno und Francesco am Meer bei Neapel. Mittags waren wir bei Gianpietro verabredet. Er kam uns mit seinem Nachwuchsrüden Vesuvio im Ort abholen, da unser Navi in den Bergen etwas konfus war :-)! Er lud uns erstmal auf einen Kaffee in einer Kaffeebar ein und wir quatschten etwas. Mein Italienisch war während unserer Reise immer besser geworden und verstehen konnte ich schon immer besser, als sprechen :-). Nach dem Kaffee lud uns Gianpietro zu sich nach Hause zum Mittagessen ein und zeigte uns vorher seine Hunde, die er zuhause hatte. Er hatte Barone, Athena, Vesuvio und einige Welpen aus seinem letzten Wurf von Dior da. Hier einige Impressionen:

Gianpietro schenkte uns eine Stiege von seinen frisch geernteten Zitronen, mit denen wir uns jetzt, bei um die 40 Grad draußen, mit Wasser gemischt, ein herrliches Erfrischungsgetränk bereiten! :-) Wir möchten uns noch Mal herzlich bedanken für eure Gastfreundschaft und das sehr leckere Essen! Und auch die Cani Corso haben uns sehr gut gefallen! :-) Die Welpen und auch Dior, die Mutter, die wir später dann noch gesehen haben, sind wunderschön!

Nachdem wir bei Gianpietro gewesen sind, sind wir erstmal in unser Hotel am Fuße des Vesuv gefahren und haben uns frisch gemacht. Viel Zeit blieb uns nicht, denn um 17 Uhr waren wir bei Gianpietros Züchterkollegen Francesco verabredet. Es hatte schon der Feierabendverkehr eingesetzt, aber wir waren fast rechtzeitig dort. Francesco war noch nicht zuhause, aber seine Frau empfing uns und machte uns einen Kaffee und Saft. Wir warteten dann auf Francesco und hatten einen wunderbaren Ausblick über sein Grundstück und die ganze Anlage, in der es auch Appartements und Zimmer für den Urlaub zu mieten gab. Francescos Frau sagte, dann, dass wir uns ruhig schon mal umschauen könnten, da es noch etwas dauerte, da Fransesco im Verkehr stecken geblieben war. Also gingen Simon und ich etwas spazieren. In einem großen Pferdeauslauf waren Dior und Argo untergebracht. Hühner, Enten und ein Hase liefen durch die Gegend. Ab und an hörte man etwas Gebell aus einer Ecke, wo Zwinger waren. Fransescos Vater zeigte uns dann die Welpen von Margot, die sich in den Schatten am Haus gelegt hatte. Dann warteten wir wieder und gegen 18 Uhr 30 meinte seine Mutter, dass es wohl noch länger dauern würde, wegen des Verkehrs. Da wir nun schon einen langen Tag hinter uns hatten, wollten wir nicht länger warten. Deshalb zeigte uns dann Francescos Vater noch die Zwingeranlage mit Primo, Eva, 2 Welpen und noch 2 Nachwuchshunden. So fuhren wir dann doch zufrieden ins Hotel und genossen noch den Abend. Es war schade, dass wir Francesco nicht kennen lernen konnten, aber vielleicht beim nächsten Mal! ;-) Hier nun die Impressionen von den anderen Hund von Gianpietro und Francesco:

Am nächsten Morgen starteten wir dann zu unserer letzten Station an den Gardasee, mit einem kleinen Umweg über Avezzano, wo wir den Mietwagen zurück gaben und unser repariertes Auto wieder in Empfang nahmen. Gegen 20 Uhr waren wir dann auch endlich am Gardasee in unserem Appartement angekommen. Wir haben dann noch schnell was eingekauft und uns ein wunderbares Essen mit Spaghetti, Tomaten und Garnelen zubereitet und den Abend mit einem leckeren Peroni ausklinken lassen. Die Anlage war toll und lag direkt am Gardasee. Den Samstag genossen wir am Pool, am Strand und im Appartement, ehe wir Sonntag nach dem Frühstück wieder unsere Heimreise antraten und gegen 18 Uhr wohlbehalten zurück kehrten! :-) Hier noch ein paar Impressionen vom Gardasee:

Es war eine ereignisreiche, spannende, schöne Reise auf der wir viel von Italiens Landstrichen, Städten und Küsten gesehen haben, auf der wir tolle Unterkünfte hatten und viele nette Menschen und einige sehr nette Cane Corso Züchter kennen gelernt haben. Wir haben wunderbare Cani Corso gesehen und ich konnte die italienische Sprache wieder etwas vertiefen. Das Wetter war immer sonnig, bis auf unseren Sightseeingtag in Rom, wo es bedeckt war, was uns aber auch sehr entgegen kam :-)! Wir können nur sagen: "Italien ist eine bzw. mehrere Reisen wert ;-)! Wir haben in den 9 Tagen ca. 4000 km zurück gelegt. Unsere nächste Reise wird dann in den tiefsten Süden von Italien gehen, denn dort waren wir auch noch nicht. :-)